Unser Zuchtziel und Werdegang

Als ich seinerzeit in Zusammenarbeit mit Frau Becker den Doodle, als vermutlich erste Züchterin in Deutschland, für mich entdeckt habe, konnte ich noch nicht erahnen, wie sehr diese Hunderasse mein Leben verändern würde.

Da ich selbst unter Allergien leide, glücklicherweise nicht gegen Tierhaare, konnte und kann ich gut nachvollziehen, wie es für einen Betroffenen Allergiker ist, wenn sich sein liebster Hundewunsch aufgrund dessen nicht erfüllt.

Zu dem damaligen Zeitpunkt kam mir die Kreuzung aus Pudel und Retriever etwas exotisch vor. Sollte denn dieser Hund wirklich alle positiven Eigenschaften, wie z.B. unkomplizierter Familienhund, Therapie- bzw. Schulhund vereinen und dazu noch allergiefreundlich sein?

Dies bedeutete für mich eine überaus große Herausforderung, und ich setzte meine ganze Energie und Gedanken dafür ein, mich mit dieser Thematik intensiver zu beschäftigen.

Nach drei Jahren endlich, in denen ich weltweit Kontakte zu anderen Züchtern und deren Erfahrungen suchte, stand für mich fest, dass es mein größter Wunsch war, einen Doodle zu züchten. Ich selbst hatte zu dieser Zeit als langjährige Züchterin bereits hervorragende Retriever und dazu das große Glück, einen sehr erfahrenen Züchter von Pudeln für meine Idee zu begeistern. Diese Möglichkeit gab mir eine überaus vernünftige Ausgangsbasis für die Zucht.

Nachdem nun unser erster Wurf geboren und von mir großgezogen wurde,wusste ich, dass ich künftig diesen herrlichen Hunden meine ganze Energie und mein Fachwissen widmen wollte.

Es stellte sich mir nun die Frage, wie es mit meiner Doodlezucht künftig weitergehen sollte, hatte ich zwar inzwischen gesunde und typvolle Doodlemädchen, aber sollte ich erneut Pudel oder Retriever einkreuzen? Dies wäre zwar am einfachsten und unkompliziertesten gewesen, befriedigte aber nicht meinen extremen Wunsch, dem Doodle das Bestmöglichste an Gesundgeit, Vitalität und schließlich auch Aussehen mitzugeben.

So entschied ich mich erneut, Kontakte im Ausland aufzunehmen, wo die Zucht weitaus vorangeschrittener war als hier in Deutschland und entdeckte, dass der Australian Labradoodle unsere Zucht perfekt ergänzen konnte, um einen gesunden und typvollen Doodle zu ermöglichen. Letztendlich habe ich als Züchter die überaus große Verantwortung, das Bestmögliche für diese Rasse getan zu haben, ganz unabhängig, ob ein Club oder Verein hinter mir steht.

Schon bald wurde mir bewusst, dass gerade der Australian Labradoodle sehr schwierig zu bekommen war, mal ganz abgesehen davon , dass es zudem eine sehr hohe Investition darstellte. Da ich aber an den Doodle als liebevollen Familienhund und zuverlässigen Begleiter, auch in der Therapie glaubte und nach wie vor davon überzeugt bin, investierte ich erstmalig 2007 in meinen ersten Australian Labradoodle.

Ganz bewusst und gezielt habe mich für einen "Mini" entschieden. In England hatte ich die Möglichkeit eine Hündin zu erwerben, wo beide Elterntiere nachweislich direkt von alt renommierten und bekannten Züchtern aus Australien stammten.

Bereits Anfang der 80er war ich Mitglied im VDH und in diesem Club als erfolgreicher Züchter, Aussteller und auch Ausbilder tätig.

Ich wollte auf jeden Fall auch in der Doodle Zucht nach den Auflagen und Regeln des VDH vorgehen. Da der Pudel weltweit auf allen Ausstellunen getrennt in Größen vorgestellt wird und die Zucht niemals zwischen Zwerg, Klein- oder Groß-Pudel zulässig ist, habe ich mich von Anfang an an diese Regeln gehalten. Deshalb kam das Einkreuzen mit meinem Retriever oder Klein- bzw. Zwergpudel gar nicht in Betracht, da sich dies wahrscheinlich auch nicht wünschenswert auf Körperbau und Gesundheit auswirkt. So war meine Entscheidung ganz bewußt ein "Mini Australian Labradoodle".

Mit den Jahren hat sich der Focus zunehmend auf einen wuschelig unkomplizierten, verspielten und einem nicht zu großen Doodle zu unserem Zuchtziel entwickelt. Mit dem Australian Labradoodle haben wir in unseren Welpen nicht nur eine robuste Gesundheit, sondern auch das einzigartige Charisma und den außergewöhnlichen Charakter vereint.

Wir züchten einen wesensfesten und typvollen Doodle und keinen "verkappten" Pudel.

An dieser Stelle möchte ich allerdings anmerken, dass der Pudel in den richtigen Händen, ein durchaus wundervoller Familienbegleiter sein kann. Dennoch ist er mit dem Doodle absolut nicht zu vergleichen.

Also prüfen Sie, was Sie sich von ihrem neuen Familienmitglied wünschen, und lesen Sie die Eigenschaften über die einzelnen Hunderassen genau nach. Letztendlich ist es nicht nur das Aussehen, sondern viel wichtiger ist, dass der Hund in seinem Wesen und Charakter zu ihrem Alltag passt.

Wenn Sie auf der Suche nach einem nicht haarenden Doodle sind, der sich sowohl durch ein flauschig weiches Fell, seine Freundlichkeit und einem festen Charakter auszeichnet, der überaus sozial gegenüber anderen Tieren und Menschen ist, dann haben Sie die richtige Entscheidung getroffen.

Sollten Sie jetzt neugierig geworden sein, dann schauen Sie sich gerne weiter auf unserer Homepage um, betrachten Sie unsere aussagekräftigen Fotos und lesen Sie, welch lange Zeit wir schon mit unserem Herzen und auch ganzem Verstand dem Doodle widmen.